Mittelschule Soldnerstraße Fürth

 
B e K ü S e n – Begegnungen mit Künstlern und Senioren 
ein integratives und generationsübergreifendes künstlerisches Projekt von Inge Gutbrod

Dieses Jahr beteiligen sich einige Schüler der 9b an diesem interessanten Projekt. Das Ziel ist es Künstler, Senioren, Pflegekräfte und Schüler zusammenzubringen. Unseren ersten Termin hatten wir am Mittwoch, dem 15. November im Städtischen Altenpflegeheim in der Stiftungsstraße. Die Schüler interagierten mit den Senioren, unterstützten sie vorbildlich, sprachen von einem gelungenen Nachmittag und freuen sich schon auf den zweiten Termin im Januar.


 Filmvorführung von „Dui Roma“ im Zett 9

Am 09.11.2017 besuchte die Klasse 10agm der MS Soldnerstraße das „Zett 9“ (Jugendzentrum) in der Theresienstraße in Fürth. Dort wurde ein Film vorgeführt, dieser hieß „Dui Roma“. Er erzählte den Leidensweg von Hugo Höllenreiner, der in einer schrecklichen Zeit lebte, wo Juden, Roma, Behinderte und Andersdenkende plötzlich aus ihrem normalen Leben gerissen wurden. Hugo Höllenreiner überlebte drei verschiedene KZ-Lager und wurde kurz vor seinem Tod von Iovanca Gaspar und deren Sohn interviewt. Daraus entstand ein Dokumentarfilm.

Hugo Höllenreiner berichtete im Interview über die plötzliche, grundlose Verhaftung von ihm und seiner Familie am 8. März 1943. Zur damaligen Zeit war Hugo erst neun Jahre alt. Sie wurden am 16. März 1943 in das KZ Auschwitz deportiert, wo Josef Mengele an ihm und seinem Bruder Menschenversuche durchführte. Über die Lager Ravensbrück und Mauthausen wurde Hugo Höllenreiner nach Bergen-Belsen deportiert. Dort musste Hugo schwere Arbeit verrichten, bis die englische Arme dieses KZ-Lager befreite. Er, seine fünf Geschwister und beide Eltern überlebten, aber 36 Angehörige wurden getötet. Nach Kriegsende wohnte die Familie schließlich in Ingolstadt.

Seit den späten 1990er Jahren berichtete Höllenreiner in zahlreichen Vorträgen als Zeitzeuge von seinen schrecklichen Erlebnissen. In den Jahren 2013/14 wurde Hugo Höllenreiner für sein Engagement als Zeitzeuge ausgezeichnet (2013 den Austrian Holocaust Memorial Award des Vereins Österreichischer Auslandsdienst /2014 Ehrung zum 70. Jahrestag des Aufstands im ''Zigeunerlager Auschwitz'', Ehrung für die jahrelange Aufklärungsarbeit als Zeitzeuge). Hugo Höllenreiner starb am10. Juni 2015 im Alter von 81 Jahren in Ingolstadt.

Bei der Filmvorführung war auch die Regisseurin, Iovanca Gaspar, anwesend. Nach dem Ende des Films stand sie den Schülern Rede und

Antwort.

Die Zeit des Dritten Reichs war eine schreckliche Zeit. Ein großes Verbrechen Deutschlands, das nicht in Vergessenheit geraten darf und sich auf KEINEN FALL wiederholen sollte.   

 

Jan Henneck, 10a

 

 Die 10a im Zett 9

 Regisseurin Gaspar

 


  

 


Unsere Abschlussfahrt der Klasse 10 a verbrachten wir vom 19.09. – 23.09.2017 in der Bundeshauptstadt. Untergebracht waren wir im All-In-Hostel in Berlin Friedrichshain. Unser Lehrer Herr Mayer hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Berlin war eine Reise wert!

Nach der Ankunft in Berlin stand gleich eine Schifffahrt auf der Spree am Programm. Bei Sonnenuntergang konnten wir das erste Mal einen Blick auf das Regierungsviertel werfen. Danach entschlossen wir uns spontan, ins Kino zu gehen. Am Mittwoch starteten wir im Zentrum mit der Besichtigung der Gedenkstätte Berliner Mauer. Das ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung. Danach ging es weiter zum Brandenburger Tor. Am Nachmittag besuchten wir den Deutschen Bundestag mit der Kuppel, von der man einen fantastischen Rundumblick über Berlin hatte. Im Plenarsaal bekamen wir einen Vortrag über die Arbeit im Bundestag. Abends waren wir über den Bundestagabgeordneten Carsten Träger zum Essen im Paul-Löbe-Haus eingeladen.  Donnerstag erkundeten wir den Breitscheidplatz mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Dort fand ja im vergangenen Jahr am 20.12.2016 ein Terror-Anschlag statt. Am Nachmittag erhielten wir eine interessante Führung durch die Räumlichkeiten der ehemaligen Haftanstalt der Staatssicherheit der DDR. Abends erlebten wir die beeindruckende Vorstellung der „Blue-Man-Group“. Anschließend erkundeten wir noch das Sony Center und den Potsdamer Platz. Am Freitag besuchten wir das Holocaust Mahnmal und das dazugehörige Museum. Gegen Abend stand das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds auf dem Programm. Danach sahen wir noch eine Lasershow im Regierungsviertel. Zwischen den Programmpunkten hatten wir ausreichend Freizeit.

Am Samstag traten wir mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise an.

Berlin war eine Reise wert!

Tobias Zeitler, Klasse 10a 

Markus Bloss mit den Musikern der Blue-Man-Group

 Schüler der 10a auf der Besuchertribüne im Bundestag

 

 Die 10a vor dem Brandenburger Tor

Julia Marwedel und Danika Krecker mit Otto von Bismarck bei Madame Tussauds

 

 


Neues von den Streitschlichtern

Der Bauwagen ist fertig – zumindest innen. Fleißige Schülerhände haben tapeziert, einen neuen Fußboden verlegt und gemütlich eingerichtet. Jetzt warten wir nur noch auf Euch: In jeder zweiten Pause erwarten Dich die Streitschlichter im Bauwagen. Wen der Schuh drückt, wer Probleme mit Mitschülern hat oder einfach jemanden zum Plaudern braucht, der kann gerne kommen. Wenn das Problem größer ist, mach einen Termin mit uns aus. Bis bald!

 

 


Beindruckendes Theaterstück zum Start ins neue Schuljahr

Am Freitag, den 28.09.2017, konnten wir bei uns in der Aula der MS Soldnerstraße das Theaterstück „IceBreaker“ anschauen. Die Darsteller Jean, Laura, Marco, Eric, Chantal, Lejda, Aurelia, Chantal und Christian waren Schüler der achten und neunten Klassen. Sie hatten in nur dreieinhalb Tagen ein Stück eingeübt, das sich mit dem schwierigen Thema der Depression unter Jugendlichen beschäftigte.

Die Zuschauer wurden immer wieder miteinbezogen und sollten entscheiden, ob der Jugendliche in der gespielten Szene eher Probleme mit Depressionen oder „einfach“ nur pubertäre Schwierigkeiten hat. So wurde uns allen vermittelt, dass man sich mit Depressionen nicht verstecken soll, sondern sich Hilfe bei Sozialpädagogen, Vertrauenslehrern oder Psychiatern holen soll. Der Regisseur war Jean-Francois Drozak und gesponsert wurde das Ganze von der AOK.


Zum Vorbericht in den Fürther Nachrichten vom 28.09.2017 hier klicken...

 

 

 

 

Mittelschule Soldnerstraße  |  info@hs-soldner-fuerth.de
Besucher seit September 2009